Ostwürttemberg wirbt bei ausländischen Fachkräften

Region Ostwürttemberg, 12.03.2025. 

Qualifizierte Fachkräfte sichern langfristig den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg. Dabei ist ein Baustein auch die Zuwanderung aus dem Ausland. Das Welcome Center Ostwürttemberg mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO), die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg, die Handwerkskammer Ulm und die Hochschule Aalen warben unter dem Titel „Welcome to Ostwürttemberg“ bei Fachkräften als auch Studien- und Forschungsinteressierten weltweit wieder für die Region.

 

Steffen Kohnle, Leiter des Welcome Centers Ostwürttemberg, stellte die Region und die Wirtschaftszweige vor und betonte die guten Arbeits- und Lebensbedingungen, die Fachkräfte hier vorfinden. Auch machte er die Rolle des Welcome Centers als kompetente Anlaufstelle für Zuwandernde beim Start in der Region deutlich. Auch wenn die Wirtschaft schwächele und internationale Fachkräfte es momentan nicht einfach hätten, Arbeitgeber für sich zu gewinnen, so biete die Region langfristig gute Möglichkeiten - zum Arbeiten, Studieren, Forschen oder für eine Ausbildung. Die Region der Talente und Patente warte mit hoher Lebensqualität auf.

 

Solveigh Gauditz, Mitarbeiterin des Welcome Centers und des International Centers der Hochschule Aalen, stellte die Studienmöglichkeiten vor und hatte praktische Tipps zu Studium und Leben parat. Sie ging auch auf die neuen englischsprachigen Studienangebote der Hochschule Aalen ein, was man bei der Bewerbung beachten sollte und welche einladenden Angebote die internationalen Studierenden an der Hochschule vorfinden. Ebenso präsentierte sie die Studienmöglichkeiten der anderen Hochschulen der Region Ostwürttemberg.

 

Welche Möglichkeiten eine duale Ausbildung bietet und inwiefern das Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu beachten ist, darüber referierte Olusegun Emmanuel Okejimi von der IHK Ostwürttemberg. Oliver Weigel, bei der Handwerkskammer Ulm verantwortlich für das Projekt „Integration durch Ausbildung“, ergänzte seinen Vorredner und machte den Zuhörern eine Karriere im Handwerk schmackhaft. „Eine handwerkliche Tätigkeit kann komplex und herausfordernd sein und viel abverlangen – das ist im Ausland oft nicht bekannt. Zudem bietet das Handwerk eine ökonomische Sicherheit auch für Selbstständige – denn Handwerker werden immer gebraucht.“

 

Viele Teilnehmende nutzten im Anschluss die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen – zur Sprache, Anerkennung oder Jobchancen. Viele Zuhörer lernen bereits fleißig die deutsche Sprache. „Wir spüren das Interesse an Deutschland und unserer Region,“ so Steffen Kohnle. „Einerseits können wir helfen, die Erwartungen der Interessierten realistisch einzuordnen. Gleichzeitig können wir als Welcome Center Ostwürttemberg dazu beitragen, dieses Potenzial für die Region zu heben.“

 

Erste Anfragen von interessierten internationalen Fachkräfte und Studieninteressierten hat das Organisationsteam bereits erhalten und berät dann individuell weiter. Das Team würde sich jedenfalls sehr freuen, wenn es dann auch tatsächlich den einen oder anderen in die Region verschlagen würde.

Werbeflyer für die Veranstaltung „Welcome to Ostwürttemberg“ Bildquelle: Welcome Center Ostwürttemberg